The World of Tara in the Czech Republic - Phot: Jan Búda
Taras in Budweis, Tschechische Republik. Ausführung der kompletten Show "Die Welt der Tara" am 7. Mai 2011

The World of Tara in Winnipeg
Cast der Welt der Tara in Wnnipeg, Canada

Die Welt der Tara


Jaffra als Weisse Tara

Charya-Tanz Seminare:

Das Workshop-Programm kann einerseits gesehen werden als religiöse und tanzarchäologische Entdeckungsreise der klassisch nepalesischen Tempeltanzformen (Charya), andererseits auch als neue Verarbeitung von Meditationsmodellen, die uns durch Texte, Thangka-Malerei und Skulpturen offenbart werden.
Wir setzen Lobgesänge für Gottheiten um, mittels Posen, schritten und Mudras. 
Mudras sind bedeutungsvollen Handgesten, die man als die „Geheimsprache der Yogis“ bezeichnet. Welche Sorten es davon gibt, wie man sie macht, was sie bedeuten und bewirken, wird Shahrazad ausführlich behandeln.

Ein Interview mit Sharazad über die Grüne Tara und Taratänze finden Sie unter: www.kamalashila.de/dharmanektar/dn3tara
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Wenn das auch nicht klappt, dann bitte in
www.kamalashila.de unter "Zeitschrift" im Archiv Dharma Nektar 2004 Nr. 3 anklicken, dann durchblättern bis Seite 23.

Jährlich Workshops traditioneller nepalesischer buddhistischer Charya Tanz in Langenfeld bei Mayen, Eifel
Kamalashila Institut


Neuer Workshop in Heidelberg:

Sodasa Lasya und Arya Tara Tanz

Am Fr./So. 10./12. Juni 2016 wird Shahrazad in Heidelberg zwei klassisch Nepalesischen Tempeltänze im traditionellen Charya Tanz Stil der Newari Vajracharya Priesterkaste unterrichten.

Der Tanz "Sodasa Lasya" betrifft den "16 Opfergaben", mit denen die zentrale Gottheit geehrt wird:
Laute, Flöte, große Trommel, kleine Trommel, Zimbeln, Blumengirlande, Gesang, Tanz, Lotusblume, Weihrauch, Lampe, Farbpulver, Spiegel, Essen, Stoff und Meditation.

Shahrazad als Tara - Foto: Erich Kramer Der Tanz "Arya Tara" ist eine Lobpreisung an der "Grünen Tara", der Retterin, in lockerer Pose sitzende Göttin, die geschmückt ist mit einer glitzernde Krone, die eine blaue Lotusblume des Mitgefühls trägt und großzügig Gunsten gewährt, die die Ängste für frühzeitigen Tod und die 8 großen Gefahren abwendet, die mit fünf Farben bekleidet, die Weisheit der Buddhas verkörpert und Erleuchtung bringt.

Prajwal Vajracharya als Avalokiteshvara Die Tänze sind meditativ und konzentriert, eher langsam und werden mit einfachen Schritten und vielen Mudras zu rituellem Tempelgesang ausgeführt.

Es sind originale buddhistische Choreographien des mittlerweile verstorbenen nepalischen Meisters Kaji Ratna Vajracharya. Shahrazad lernte diese Tänze von dessen Sohn Prajwal Ratna Vajracharya.

Keine Vorkenntnisse notwendig. Alles wird erklärt, Musik und Script werden mitgeliefert.

Info und Anmeldung bei Dorothea Nett unter: KCL-heidelberg Tel.0049 (0)6221 471 664


Die Welt der Tara

"Die Welt der Tara" ist eine Show, die "Tara" gewidmet ist. Tara ist eine Göttin aus dem Vajrayana oder tibetischen Buddhismus. Sie wird verehrt in Tibet, Nepal, Indien, Ladakh, Sikkim, Bhutan, Indien, Indonesien und in der Mongolei.
Ständig auf der Suche nach schönen, bedeutungsvollen Tänzen und ihren Ursprüngen, landete Shahrazad im 5. Jahrhundert in Nord Indien, wo alte Höhlentempel die Assimilation der Göttin Tara in den Mahayana-Buddhismus bezeugen. Die tempeltänzerischen Entwicklungen in Bezug auf Tara aufzuspüren, stellte sie sich als Aufgabe.

Die Tänze der "Welt der Tara" :

1. Die dreifache Verehrung der 3 Juwelen
Himmlische Nymphen bringen ihre Ehrerbietung dar an Buddha, den Erleuchteten, an Manjusri, Symbol der Weisheitslehre, und an Avalokiteshvara, Symbol des Mitgefühls und der Gemeinde. Die 8 Glückszeichen, die sie anbieten, sind: Knoten, Lotusblume, Schatz, Muschel, Rad, Fische, Banner und Schirm.

2. Avalokiteshvara und die leidenden Wesen
Der Bodhisattva des Mitleids versucht den unzähligen leidenden Wesen zu helfen, aber ist überwältigt und machtlos angesichts ihrer endlosen Vielzahl. Aus seinen Tränen des Mitgefühls entsteht ein See.

Tara und Avalokiteshvara


3. Tara und die 16 Opfergaben
Aus diesem See steigt eine Lotusblume mit der Göttin Tara empor. Sie verspricht, solange sie existiert den Menschen zu helfen, Hindernisse zu überwinden und Ängste zu beseitigen. Dann folgen die 16 Opfergaben, mit denen die zentrale Gottheit geehrt wird:
Laute, Flöte, große Trommel, kleine Trommel, Zimbeln, Blumengirlande, Gesang, Tanz, Lotusblume, Weihrauch, Lampe, Farbpulver, Spiegel, Essen, Stoff und Meditation.

4. Grüne und Weiße Tara
Im Jahr 629 bestieg König Songtsen Gampo in Lhasa, Tibet, den Thron. Er heiratete eine chinesische und eine nepalesische Prinzessin. Beide brachten ihm den Buddhismus, und er führte ihn als Staatsreligion ein.
Sie werden als Inkarnationen der Grünen und der Weißen Tara gesehen.
Die Weiße ist die 7-äugige meditierende Tara. Die Grüne 2-äugige, aktiv helfende Tara, mit einem Fuß nach vorne gestreckt, ist immer einsatzbereit.

5. Yogini im Dschungel der Schmetterlinge
Eine archetypische Erscheinung, die der weiteren Ikonografie der Tara zugrunde liegt, ist die Yogini im Himalaya. Schmetterlinge waren schon immer ein Symbol für Entfaltung und Verwandlung.

6. Tara als Retterin bei 8 Gefahren
Seit ungefähr 1500 Jahren wird die "Ashtamahabhaya Tara" zu Hilfe gerufen, zusammen mit ihren beiden Wächterinnen, gegen die 8 großen Gefahren. Tara, die furchterregende, aber beschützende blaue Ekajata und die glückbringende Ashokakanta Marichi bekämpfen die Gefahren in Gestalt von:
wilden Tieren, Elefanten, Feuer, Schlangen,
Banditen, Gefangenschaft, Wasser und bösen Geistern.

7. Tara im Sandelholzwald
Wenn alle Gefahren und Ängste überwunden worden sind, ist die Welt in Harmonie. Die Erd-, Wasser-, Luft- und Feuertiere genießen die Natur und das Leben.

8. Tanz der 5 Elemente
Erde, Wasser, Feuer, Luft und äther stehen auch für die 5 Meditations-Buddhas, die u.a. schlechte Eigenschaften in gute verwandeln können.

9. Die 5 Meditationsbuddhas mit ihren Weisheitspartnerinnen
Viele Stupas und Mandalas zeigen die 5 Buddhas in den 5 Richtungen, Nord, Ost, Süd, West und Mitte. Die hiermit verbundenen Visualisationen in der Meditation sind kraftvolle geistige übungen.

10. Regenbogentanz
In der Kleidung und weiteren Ausstattung der Taras kommen die 5 Farben der 5 Buddhas (weiß, rot, blau, gelb und grün) immer wieder vor. In Abbildungen der "Mahashri Tara" sitzen die 5 Buddhas über ihrem Kopf.

Mahashri Tara


11. 21 Taras
Im 8. Jahrhundert entstanden die "21 Lobpreisungen an Tara", die bald die "Lobpreisungen an die 21 Taras" wurden. Jede dieser Taras ist also ein Aspekt der eigentlichen Tara. Sie werden als weiß, gelb, golden, orange, kupferfarbig, rot, dunkelrot und schwarz abgebildet, je nach besonderer Eigenschaft und Art von Energie.



12. Tara Lichtertanz
Das Mantra der Tara lautet: Om Tare Tutare Ture Soha.
Es bedeutet: Ehre sei Tara, der schnellen Retterin, die Ängste beseitigt und Gunst gewährt.

13. Weiße Taras
Die weißen Taras verkörpern hauptsächlich die friedvollen, meditativen Aspekte der Tara.

14. Goldene Taras
Es werden dargestellt:
Tara´s goldene Farbe und ihre vielen Attribute
Ihre "Ushnisha" (Schädelerhöhung), Symbol der Erleuchtung
Amitabha-Buddha, der in ihrer Krone sitzt
Ihr Tanz, mit dem sie alle Wesen zu Freunden macht.

15. Schwarze und dunkelrote Taras
Gewappnet mit dem Schwert der Weisheit, das die eigene Dummheit und Unwissenheit durchschneidet, bekämpfen die schwarzen und dunkelroten Taras energisch alle Hindernisse, die dem Glück und der Erleuchtung im Wege stehen könnten.

16. Orangene Taras
"Wenn über ein freudiges Land
dunkle Wolken stürmen,
bleibe standhaft im Glauben
daß irgendwann die Sonne wieder scheinen wird!"
tibetische Sängerin Yungchen Lhamo

17. Statuen und Touristen
Zwei verschiedene Welten treffen aufeinander.

18. Avalokiteshvara
Der Bodhisattva des Mitleids in unserer Zeit.

19. Space Tara
Immer bereit zu helfen, auch in Zukunft.

20. Meditation, Spiritualism and Love
"There are many things even the wisest of us do not know." Es gibt vieles, das sogar die weisesten unter uns nicht wissen.

21. Finale
Space-Tara - Foto: Jan Custers

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